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Mülheim an der Ruhr

Kirchen teilen Sorgen von Siemens-Beschäftigten

Evangelische und katholische Kirche in Mülheim an der Ruhr haben sich angesichts des geplanten Stellenabbaus bei Siemens mit den Mitarbeitenden des Mülheimer Werkes solidarisiert. "Wir teilen die Sorge und Verunsicherung der Arbeitnehmer."

Das erklärten der evangelische Superintendent Gerald Hillebrand, der katholische Stadtdechant Michael Janßen und der emeritierte Essener Weihbischof Franz Grave am Mittwoch. Nach einem Gespräch mit der Werksleitung und dem Betriebsrat kündigten sie ein Schreiben an den Siemens-Vorstand an, in dem sie auf die Verantwortlichkeit von Unternehmen für das Gemeinwohl hinweisen wollen. "Uns ist wichtig, an der Seite der Beschäftigten zu sein, wenn mit Siemens der größte Arbeitgeber der Stadt solch massive Einschnitte plant", sagte Hillebrand.

Für das Mülheimer Werk sei geplant, 741 Arbeitsplätze abzubauen. "Viele Beschäftigte werden von den Plänen hart getroffen, sie sehen ihre berufliche und familiäre Zukunft gefährdet", erklärte Weihbischof Grave. Im Mülheimer Siemens-Werk werden Dampf- und Gasturbinen sowie Generatoren entwickelt und produziert. Der Standort hat rund 4.500 Beschäftigte. Siemens plant weltweit den Abbau von rund 6.900 Stellen in der Kraftwerkssparte, davon die Hälfte in Deutschland.

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epd / 14.12.2017



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