Losung

für den 09.12.2016

Bileam sprach: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des HERRN.

4.Mose 22,18

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Service

Evangelisch in Kaarst

Johanneskirche Büttgen

Ev. Johanneskirche
Novesiastraße 2,
Büttgen

Pfarrer Werner Hoffmann
Sprechstunden: Di. 18 - 19 Uhr
Kölner Straße 4, Büttgen, Tel.: 75 61 03
E-mail:  hoffmann(*)ev-in-kaarst.de
(*) mit @ ersetzen

Gemeindebüro
Kölner Straße 4, Büttgen
Christa Hoffmann, Tel.: 75 61 08
Öffnungszeiten: Di. 9.30 - 10.30 Uhr und Do. 17 - 18 Uhr
E-Mail:  chr.hoffmann(*)ev-in-kaarst.de
(*) mit @ ersetzen

Organist und Chorleiterin
Hanna Han
Tel.: 01 52 52 77 33 75
E-Mail: han(*)ev-in-kaarst.de

Küster: Ivan Pobedasch
Tel.: 75 67 78

Nachdem die alte evangelische Kirche für die wachsende Zahl der evangelischen Christen in Büttgen zu klein wurde, erhielt die Kirchengemeinde einen Bauplatz an der Novesia Straße. 1980 wurde die Kirche eingeweiht, die nach dem Apostel Johannes benannt wurde. Besonderes äußeres Merkmal ist der „Geusendaniel“ auf dem Glockenturm, er erinnert an das Zeitalter der Gegenreformation, als die bedrängten evangelischen Gemeinden am Niederrhein nach durchstandener Glaubensnot und in Anlehnung an die reformierten holländischen „Geusen“, die sich gegen die Invasion durch das katholische Spanien, einen Engel mit Posaune auf die Hofkirchen setzten.

Im Altarraum und den Oberlichtern verkünden Bilder des Künstlers Heinz Lilienthal das Evangelium.

Alpha und Omega

Links oben im Altarraum befindet sich das von Heinz Lilienthal aus Bremen gestaltete Fenster mit den Symbolen von Alpha und Omega.

Ein doppelter blauer Himmelskreis umschließt die Sonne und berührt die beiden Symbole A und Ω, Anfang und Ende, die Symbole für Christus.

Die gelb leuchtende Sonne scheint in die Dunkelheit der Welt hinein, schenkt Wärme und Geborgenheit in Gottes Nähe, vom Anfang der Welt bis ans Ende unserer Tage.

Der Himmel wirkt wie aufgebrochen, hat sich aufgetan für uns Menschen.

Die kleinen roten Streifen am Rande erinnern an Jesu Tod. Sie lenken den Blick auf die Dornenkrone und die Pfingstflammen der Altarmittelfenster.

Jerusalem

Dieses bleiverglaste Fenster von dem Künstler Heinz Lilienthal befindet sich links oben im Hauptschiff und ist eine Darstellung des „Himmlischen Jerusalem".

In der Offenbarung des Johannes 21, Vers 2 heißt es:

"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde vergingen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren....."

Die Vision vom Leben nach dem Tod wird in Bildern von der Vorstellung des Himmlischen Jerusalem ausgedrückt, der verheißenen Stadt, in der wir Gottes Herrlichkeit und Nähe spüren werden.

Altarfenster

Betritt man den Gottesdienstraum, so wird der Blick als erstes auf die bleiverglasten Fenster hinter dem Altar gelenkt. 1985 gelang dem Künstler Heinz Lilienthal aus Bremen die anregende Farbgestaltung der Symbole des Kirchenjahres, die der Christusverkündigung dienen.
1.Weihnachten: Der Stern von Bethlehem zeigt uns den Weg zur Liebe und Hoffnung.
2.Karfreitag: Die Dornenkrone mit ihrer leuchtend roten Farbe und ihren bizarren Spitzen erinnert an das Leiden und Sterben Christi.
3.Ostern: Das leere Grab zeigt uns, dass Christus auferstanden ist und den Tod überwunden hat. Die überwiegend goldenen Farben versinnbildlichen die Osterfreude.
4.Pfingsten: Die Ausgießung des Heiligen Geistes wird durch die feurigen Flammen dargestellt.

Christus spricht: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, und werdet meine Zeugen sein.“

Der Geusen-Daniel

Über dem Turm der Johanneskirche „schwebt" der „Geusen-Daniel". Sein Ursprung geht auf den biblischen Verkündungsengel nach Offenbarung 14, Vers 6 zurück:

„Ich sah einen Engel hoch oben am Himmel fliegen; der hatte ein ewiges Evangelium denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern".

Der niederländische Adel wurde 1566 bei der Repräsentantin der Spanischen Krone, Margarete von Palma, wegen Aufhebens der Inquisition vorstellig und von ihr als Bettler („Gueux") verspottet. Dies führte zum volkstümlichen Ehrentitel Geusen. Die in die Rheinlande fliehenden ev. Niederländer brachten diese Idee der Engelsfigur mit.

Im Volksmund im 16. Und 17. Jahrhundert als „Geusen-Daniel" bekannt, kennzeichnete diese Symbolfigur die Gotteshäuser der „Gemeinden unter dem Kreuz".

Logos

Lupe

Seit November 1990 hängt im Altarraum der Johanneskirche in Büttgen das Bild „Johannes 1, Vers 1-4“, Aquatec auf Leinen, 200 x 145 cm der Kölner Künstlerin Rune Mields.

Das Bild ist Teil einer Reihe von „Schöpfungsmythen“ aus vielen Religionen der Welt. Für das Christentum hat die Künstlerin den Anfang des Johannesevangeliums genommen: „Am Anfang war das Wort...“.

Im Zentrum des Bildes steht innerhalb eines genauen Kreises ( Erde, Sonne ? ) das griechische Wort „Logos“ (Wort). Das neue Testament ist zuerst in Griechisch geschrieben worden, der Weltsprache der damaligen Zeit. Auch Johannes, dessen Name unsere Kirche trägt, hat sich dieser Sprache bedient.

 



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